
BETEILIGEN SIE SICH!
Demokratie lebt nicht von Zuschauern, sondern von Mitmachern. Deine Stimme, deine Ideen und dein Engagement können direkt etwas bewegen – vor Ort, in deiner Stadt, in deinem Alltag. Bürgerbeteiligung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu gestalten. Mach mit, bring dich ein und gestalte die Zukunft aktiv mit – denn echte Veränderung beginnt dort, wo Menschen ihre Stimme nutzen.
„Wir für Moers – Wir für uns e.V.“
Wir behandeln Moers wie unser eigenes Zuhause
und setzen uns gemeinsam für seine Zukunft ein.
Denn wer sich kümmert, gestaltet –
und wer gestaltet, verändert wirklich etwas.
Ratssitzung online
Die Ratssitzungen der Stadt Moers können online über das Ratsinformationssystem verfolgt werden. Dort werden Termine, Tagesordnungen sowie die zugehörigen Unterlagen veröffentlicht, sodass Bürgerinnen und Bürger sich im Voraus informieren können. Nach den Sitzungen stehen häufig auch Protokolle und Beschlüsse zur Verfügung. So wird die politische Arbeit transparent und nachvollziehbar.
Komm in unsere Facebook-Gruppe
Besuch uns bei Facebook und bleib auf dem Laufenden über unseren Verein „Wir für Moers – Wir für uns“. Auf unserer Facebook-Seite informieren wir regelmäßig über aktuelle Themen, Projekte und Veranstaltungen. In unserer Facebook-Gruppe bieten wir zusätzlich die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung und zur gemeinsamen Organisation innerhalb der Vereinsgemeinschaft. So kannst du einfach mit uns in Kontakt bleiben und immer sehen, was sich bei uns bewegt.
Neuste Informationen
s. unten :-)


Zufrieden älter werden in Moers – mitreden, mitdenken, mitgestalten
Wie möchten Menschen ab 60 in Moers leben? Was ist ihnen wichtig – und wo möchten sie sich einbringen?
Am 1. Oktober 2026 findet das Bürgerbeteiligungsformat „Zufrieden Älterwerden in Moers – mitreden, mitdenken, mitgestalten“ statt.
Das Modellprojekt Moers-Mitte beschäftigt sich – in enger Kooperation mit der Stadt Moers und der Fachstelle Leben im Alter – unter anderem mit der Weiterentwicklung der Begegnungs- und Beratungszentren in Moers. Neben einer laufenden Befragung der Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren sollen nun auch im direkten Austausch Erfahrungen, Wünsche und Ideen gesammelt werden.
Im Mittelpunkt des Abends stehen deshalb die Fragen:
- Was macht ein gutes Leben im Alter in Moers aus?
- Welche Angebote und Möglichkeiten sind wichtig?
- Was fehlt vielleicht noch?
- Wo und wie möchten sich ältere Menschen in ihrem Stadtteil und in ihrer Stadt einbringen?
Begleitet von Dieter Zisenis wird an verschiedenen Themenwänden in moderierten Gesprächen diskutiert. Dabei geht es unter anderem um soziales Miteinander, Freizeitgestaltung, ehrenamtliches Engagement und Möglichkeiten der Mitgestaltung.
Ziel ist es, konkrete Ideen und Ansatzpunkte für die weitere Arbeit des Modellprojekts zu gewinnen.
Wir sind dabei!
Auch wir als Wir für Moers – Wir für uns e.V. sind eingeladen, uns an diesem Beteiligungsprozess zu beteiligen.
Wir finden es wichtig, dass die Erfahrungen und Ideen der Menschen, die in Moers leben, in die weitere Entwicklung der Stadt einfließen können. Deshalb möchten wir auf die Veranstaltung aufmerksam machen und freuen uns, wenn möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen.
Sie sind 60 Jahre oder älter und möchten Ihre Erfahrungen und Ideen einbringen? Dann sind Sie herzlich eingeladen!
📅
Donnerstag, 1. Oktober 2026; 18 - 20 Uhr
📍
Schwanenring 5, 47441 Moers
Die Anmeldung ist unter anderem über den digitalen Veranstaltungskalender des Caritasverbands möglich.
Mitreden, mitdenken, mitgestalten – denn die Zukunft des Älterwerdens in Moers betrifft uns alle.
Wir für Moers – Wir für uns.


Ein besonderer Tag beim Schloss- und Theaterfest
Regen am Morgen, fast 100 Biber-Buttons, bunt geschminkte Kinder, viele Gespräche und jede Menge Ideen für Moers: Unser Tag beim Schloss- und Theaterfest war anders als geplant – und gerade deshalb etwas Besonderes.
Der Sonntag begann ziemlich nass. Schon am Morgen regnete es kräftig, sodass wir unseren Stand zunächst nicht wie geplant im Schlosspark aufbauen konnten. Die Veranstalter hatten uns deshalb die Möglichkeit gegeben, unseren Platz im Schloss selbst auszusuchen.
Also machten wir es uns kurzerhand dort gemütlich – vor der wunderschönen historischen Kulisse des Kamins. Für unseren ersten großen Auftritt als Verein war das sicherlich kein gewöhnlicher Standplatz!
Viel los an unserem Stand
Von 11 bis 19 Uhr waren wir vor Ort und konnten im Laufe des Tages viele Menschen kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen.
Am Vormittag stand zunächst unser Kinderschminken im Mittelpunkt. Bis 14:30 Uhr konnten sich die kleinen Besucherinnen und Besucher bei uns schminken lassen. Dazu gab es natürlich die Möglichkeit, unseren Verein kennenzulernen und mehr darüber zu erfahren, was wir eigentlich machen.
Besonders beliebt war unsere Buttonmaschine. Die Kinder konnten ihren eigenen Biber-Button gestalten und anschließend direkt selbst herstellen lassen. Fast 100 Biber-Buttons wurden im Laufe des Tages gestaltet und gepresst. 🦫
Wer einen Button gestaltet hatte, bekam von uns außerdem ein kleines Andenken: ein Band oder eine Kappe.
„Triff deine kommunalen Themen!“
Auch beim Biberwurf wurde fleißig gezielt. 🎯
Die Aufgabe: Triff deine kommunalen Themen!
Wer das Bullseye traf, durfte sich über eine Urkunde freuen. Davon mussten wir tatsächlich mehr als nur ein paar ausstellen. 😉
Das Spiel war dabei nicht nur eine kleine Herausforderung, sondern bot auch eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Was braucht Moers?
Ein wichtiger Bestandteil unseres Standes war unsere Wunschbox „Moers braucht …“.
Hier konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Gedanken, Wünsche und Ideen für unsere Stadt hinterlassen. Im Laufe des Tages füllte sich die Box immer weiter.
Genau diese Rückmeldungen waren für uns besonders interessant. Denn wir möchten nicht nur über Moers sprechen, sondern auch zuhören, was die Menschen in unserer Stadt beschäftigt.
Daneben haben wir viele Gespräche geführt, Fragen beantwortet und unseren noch jungen Verein vorgestellt.
Ein Tag voller Begegnungen
Das Wetter wurde im Laufe des Tages zwar besser, aber unser Stand blieb auch im Schloss gut besucht. Von 11 bis 19 Uhr war eigentlich durchgehend etwas los.
Wir haben uns gefreut über bekannte Gesichter, viele neue Begegnungen, neugierige Fragen und ganz unterschiedliche Ideen für Moers.
Und auch wenn wir unseren Stand am Ende nur noch zu zweit betreuten, kamen bis zur letzten Minute Besucherinnen und Besucher vorbei.
Ein solcher Tag zeigt uns, wie wichtig es ist, vor Ort präsent zu sein und direkt ins Gespräch zu kommen.
Danke für einen besonderen Tag
Wir bedanken uns beim Team des Grafschafter Museums und bei den Veranstaltern des Schloss- und Theaterfestes für die unkomplizierte Organisation und dafür, dass wir unseren Stand im Schloss aufbauen und unseren Platz selbst auswählen durften.
Vielen Dank auch an Niederrhein Gold für den Saft, den sie uns für den Tag zur Verfügung gestellt haben.
Vor allem aber freuen wir uns über alle, die bei uns vorbeigeschaut, mitgemacht, Fragen gestellt und ihre Ideen dagelassen haben.
Fast 100 Biber-Buttons, viele volle Wunschzettel und unzählige Gespräche später können wir sagen: Das war ein richtig schöner Tag.
Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit, mit euch ins Gespräch zu kommen!

Danke an Niederrhein Gold
Am 13. September 2026 sind wir mit einem eigenen Stand beim Schlossparkfest in Moers dabei.
Für die Erfrischung an unserem Stand hat uns Niederrhein Gold freundlicherweise mit Saft versorgt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!
Gerade für einen jungen, gemeinnützigen Verein wie unseren sind solche Unterstützungen eine schöne Hilfe. So können wir bei Veranstaltungen vor Ort sein, mit Menschen ins Gespräch kommen und unseren Verein und unsere Arbeit vorstellen.
Vielen Dank an Niederrhein Gold!
Wir freuen uns auf das Schlossparkfest und auf viele nette Gespräche an unserem Stand.

Die Ergebnisse des Bürger:innenrates: Präsentation im Stadtrat vom 13.05.2026
Im Rahmen des Tagesordnungspunktes 5 stellten drei ehemalige Teilnehmende des inzwischen abgeschlossenen Bürger:innenrates Moers die zentralen Empfehlungen aus dem Gutachten im Stadtrat vor. Präsentiert wurden die Ergebnisse eines viertägigen Beteiligungsprozesses, an dem insgesamt 48 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen hatten.
Die Ratsmitglieder würdigten dabei ausdrücklich das Engagement, den konstruktiven Austausch und die intensive Arbeit der Teilnehmenden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den vorgeschlagenen Leitlinien für Bürgerbeteiligung. Diese sollen künftig einen verbindlichen Rahmen dafür schaffen, wann und wie Bürger bei wichtigen kommunalen Entscheidungen eingebunden werden. Ziel ist ein transparentes und nachvollziehbares Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.
Die Teilnehmenden, vertreten durch Frau Sabrina Raus, betonten insbesondere:
- frühzeitige und transparente Information,
- echte Mitgestaltung statt „Alibi-Beteiligung“,
- verständliche Kommunikation,
- die Einbindung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen,
- sowie nachvollziehbare Begründungen, wenn keine Beteiligung vorgesehen ist.
Die Leitlinien sollen dabei gemeinsam mit Bürgern, Politik und Verwaltung entwickelt werden.
Als Vorbilder wurden unter anderem Köln, Potsdam, Heidelberg, Mannheim, Bonn und Wuppertal genannt.
Ein weiterer zentraler Vorschlag war die Einrichtung eines Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung - präsentiert von Frau Dr. Kathrin Kiel. Dieses soll als dauerhafte Anlaufstelle für Bürger dienen, Beteiligungsprozesse koordinieren und als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft fungieren. Vorgesehen ist eine enge Anbindung an die Fachstelle Demokratie der Stadt Moers.
Außerdem wurde die Idee eines Zukunftshaushalts, durch Herrn Steven Range vorgestellt.
Dabei sollen Bürger Projektideen für die Stadt einreichen können, die anschließend durch die Verwaltung geprüft werden. Über die umsetzbaren Vorschläge sollen dann Schülerinnen und Schüler abstimmen. Vorgeschlagen wurde ein Pilotprojekt mit zunächst zwei Schulen in Moers.
Ziel ist es, demokratische Beteiligung praktisch erfahrbar zu machen und Jugendliche frühzeitig einzubinden.
Der Verein „Wir für Moers – Wir für uns“, der aus dem Bürger:innenrat heraus entstanden ist, erklärte zudem, dieses Projekt aktiv begleiten und unterstützen zu wollen – insbesondere bei Beteiligung, Kommunikation und Organisation.
Darüber hinaus stellte sich der Verein als unabhängige Initiative für Beteiligung und demokratischen Dialog in Moers vor.
Ziel des Vereins ist es, Menschen stärker über kommunale Prozesse zu informieren, Beteiligung sichtbarer zu machen und Bürger zu motivieren, sich konstruktiv in das Stadtgeschehen einzubringen.
Die ehemaligen Teilnehmenden des Bürger:innenrates sowie der Verein boten Politik und Verwaltung außerdem an, ihre im Beteiligungsprozess erarbeiteten Erfahrungen und Kenntnisse künftig weiterhin ehrenamtlich einzubringen – beispielsweise als sogenannte „Mitmach-Coaches“ zur Begleitung zukünftiger Beteiligungsprozesse.
Dabei wurde deutlich gemacht, dass Beteiligung nicht ausschließlich innerhalb des Rathauses stattfinden darf. Ziel sei es vielmehr, Beteiligung stärker in die gesamte Stadtgesellschaft hineinzutragen und demokratische Mitgestaltung sichtbarer und zugänglicher zu machen.
Der Stadtrat reagierte insgesamt überwiegend positiv auf die vorgestellten Empfehlungen. Mehrere Fraktionen betonten, dass die Ergebnisse des Bürger:innenrates wertvolle Impulse für die zukünftige Beteiligungskultur in Moers liefern können.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass die konkrete Umsetzung Zeit, politische Diskussionen und eine enge Abstimmung zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft erfordern wird.
Zum Schluss ist uns ein Hinweis besonders wichtig:
Der Verein "Wir für Moers – Wir für uns" arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Er wird nicht institutionell durch die Stadt Moers finanziert. Einzelne zukünftige Projekte können projektbezogen durch Förderprogramme oder Drittmittel unterstützt werden.







🏙️ Wir haben gefragt – Moers hat geantwortet
Moers, 09.05.2026
Was wir beim Städtebautag über die Zukunft der Innenstadt erfahren haben
Seit dem 26. April haben wir mit unserer Facebook‑Aktion „Wir haben gefragt – Moers hat geantwortet“ eine beeindruckende Resonanz erlebt. Rund zweihundert bis dreihundert Rückmeldungen, Kommentare und Reaktionen sind in kurzer Zeit zusammengekommen. Viele Menschen haben sehr konkrete Hinweise gegeben, wo es in der Innenstadt hakt, wo Barrieren bestehen und welche Stellen im Alltag besonders problematisch sind.
Da heute der Städtebautag stattfand, haben wir die Gelegenheit genutzt, eure Hinweise mitzunehmen und direkt vor Ort mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, der Stadtplanung, der Verkehrsplanung und dem Quartiersarchitekten zu sprechen. Unser Fokus lag dabei auf den Themen, die ihr uns am häufigsten genannt habt: Barrierefreiheit, Pflasterung, Aufenthaltsqualität und der Erhalt des Altstadtcharakters.
Barrieren, Stolperkanten und das richtige Pflaster
Besonders häufig wurden der Neumarkt und der Kastellplatz genannt. Viele Menschen berichteten von Stolperkanten, unebenen Flächen und Schwierigkeiten für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen. Vor Ort wurde uns bestätigt, dass die bisherige Pflasterung tatsächlich ein großes Problem darstellt. Die Fugen sind zu breit, das Material wäscht aus, und die Oberfläche ist insgesamt zu unruhig.
Das neue Pflaster, das bereits hinter „Braun“ zu sehen ist, wurde uns ausführlich erklärt. Es handelt sich um eine bewährte Pflasterart, die laut Verwaltung auch von den städtischen Beiräten — dem Beirat für ältere Menschen und dem Beirat für Menschen mit Behinderung — positiv bewertet wurde. Die Oberfläche ist deutlich glatter, die Fugen sind minimal, und das Material ist insgesamt barrierefreundlicher. Gleichzeitig bleibt der typische Altstadtcharakter erhalten, was auch ein Anliegen vieler Bürgerinnen und Bürger war.
Ein Artikel der NRZ vom 22. April 2024 bestätigt:
Die Pflasterart ist nicht neu, sondern bereits in anderen historischen Bereichen erfolgreich eingesetzt worden. Sie verbindet Funktionalität mit dem typischen Altstadt‑Charme.
Die Stadt plant, das neue Pflaster in der Mitte der Wege zu verlegen. In den Außenbereichen sollen die alten Steine wiederverwendet werden, allerdings mit verbessertem Fugenmaterial, das nicht so leicht ausgewaschen wird. Die rutschige rote Pflasterung, die viele von euch kritisiert haben, wird vollständig entfernt. Der Kastellplatz selbst wird nicht komplett neu gepflastert, aber die umliegenden Bereiche werden überarbeitet und um Barrieren reduziert.
Altstadtcharme erhalten – und trotzdem modernisieren
Ein weiterer Schwerpunkt des Städtebautags war der Erhalt des historischen Erscheinungsbildes. Der Quartiersarchitekt war vor Ort und bot Beratung zu Fragen an, die viele Eigentümer beschäftigen: Wie kann man energetisch sanieren, ohne den Stuck zu verlieren? Welche Möglichkeiten gibt es für Dachbegrünung? Wie lässt sich moderne Technik in historische Fassaden integrieren, ohne den Charakter zu zerstören?
Diese Gespräche zeigten, dass die Stadt nicht nur an der Oberfläche arbeitet, sondern auch die Gebäude selbst im Blick hat. Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich individuell beraten zu lassen.
Begrünung und Bäume: Mehr Grün, aber mit Planung
Die Stadt plant zusätzliche Bäume, allerdings mit einer wichtigen Neuerung: Damit sich der Boden später nicht hebt — wie es am Königlichen Hof passiert ist — werden große Baumgruben eingeplant, die das Wurzelwachstum kontrollieren. So soll langfristig ein stabiler und barrierefreier Boden gewährleistet werden.
Die Visualisierungen der Stadt zeigen eine deutlich grünere Innenstadt mit neuen Sitzgelegenheiten, Begegnungsräumen und barrierearmen Wegen. Insgesamt sollen 85 neue Bäume, 120 Sitzgelegenheiten und rund 27.700 m² Fläche neugestaltet werden — bei einem Gesamtbudget von etwa 20 Millionen Euro.
Warum dauert das alles so lange?
Viele Menschen fragen sich, warum die Sanierung der Innenstadt so viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Antwort ist klar: Unter der Erde liegt ein komplexes Netz aus Leitungen — Abwasser, Gas, Wasser, Strom, Kommunikation und Fernwärme. Damit nicht mehrfach dieselbe Stelle geöffnet werden muss, wird zuerst die gesamte Infrastruktur erneuert. Erst danach werden die Oberflächen gestaltet.
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren, aufeinander abgestimmten Abschnitten,
sodass die Innenstadt auch während der Bauzeit weiter genutzt werden kann.
Bauabschnitt 1 (Q1 2027 – Q4 2028): Neustraße, Haagstraße West, Friedrichstraße
Bauabschnitt 2 (Q2 2029 – Q2 2031): Oberwallstraße Nord, Friedrichstraße,
Kurfürstenstraße, Pfefferstraße
Bauabschnitt 3 (Q2 2029 – Q4 2030): Kastell, Haagstraße Ost, Burgstraße,
Oberwallstraße Süd
Bauabschnitt 4 (Q3 2031 – Q1 2033): Neumarkt Süd, Klosterstraße, Altmarkt, Steinstraße
Die Visualisierungen zeigen, wie diese Bereiche künftig aussehen sollen: mehr Platz zum Verweilen, neue Begegnungsräume, grüne Inseln und barrierearme Wege — ein Ort für Jung und Alt.
Stadtplanung und Verkehrsplanung: Zwei verschiedene Bereiche
Einige der Hinweise aus der Facebook‑Community betreffen Themen wie Ampelschaltungen, Querungen, Zebrastreifen oder die Verkehrsführung. Diese Punkte fallen jedoch nicht in die Zuständigkeit der Stadtplanung, sondern in die Verkehrsplanung. Beide Bereiche arbeiten zusammen, haben aber unterschiedliche Aufgaben. Wir werden eure Hinweise entsprechend weitergeben und dort platzieren, wo sie hingehören.
Unser Fazit
Die Innenstadt von Moers steht vor einer umfassenden Erneuerung. Vieles wird sich verändern, manches wird lange dauern, aber vieles geht in eine Richtung, die wir positiv bewerten: barrierefreundlicher, nachhaltiger und gleichzeitig mit Respekt vor dem historischen Stadtbild.
Der Städtebautag war ein wirklich gutes Angebot der Stadt – offen, informativ und dialogorientiert. Wir sind froh, dort gewesen zu sein. Es war spürbar, dass Bürgerinnen und Bürger willkommen sind, Fragen zu stellen und sich einzubringen.
Wir bleiben für euch dran, sammeln Rückmeldungen, stellen Fragen und bringen eure Anliegen dorthin, wo sie gehört werden.
Wir für Moers - Wir für uns.


Einblick in die Kommunalpolitik: Austausch im Moerser Rathaus
Am Donnerstag, den 16. April 2026, hatten wir als Verein „Wir für Moers – Wir für uns“ gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des ehemaligen Bürger:innenrates Moers sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, an einem intensiven Austausch im Ratssaal teilzunehmen.
Bürgermeisterin Julia Zupancic nahm sich dabei außergewöhnlich viel Zeit für uns und gestaltete den Termin nicht als klassische Präsentation, sondern als offene Fortbildung im Dialog. In angenehmer Atmosphäre konnten wir alle Fragen stellen, die uns rund um die kommunale Politik in Moers beschäftigen – und erhielten darauf verständliche und ausführliche Antworten.
Im Mittelpunkt stand zunächst die grundlegende Frage, wie politische Entscheidungen auf kommunaler Ebene entstehen. Dabei wurde deutlich, dass der Stadtrat als gewähltes Hauptorgan der Stadt die zentrale Rolle einnimmt und die wichtigsten Entscheidungen vor Ort trifft. Gleichzeitig wurde aber auch anschaulich erklärt, dass viele Prozesse komplexer sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen. So wurde beispielsweise erläutert, dass bestimmte Zuständigkeiten nicht bei der Stadt selbst liegen, sondern auf Kreisebene entschieden werden – ein Aspekt, der vielen Teilnehmenden zuvor nicht bewusst war.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Zusammenspiel von Rat, Verwaltung und Ausschüssen. Besonders interessant war hierbei die Information, dass der Rat selbst festlegt, wie viele Ausschüsse es gibt, wie groß diese sind und welche Aufgaben sie übernehmen. Die Ausschüsse dienen dazu, Themen fachlich vorzubereiten und den Rat in seiner Arbeit zu entlasten, bevor Entscheidungen getroffen werden.
Sehr praxisnah wurde auch der Weg eines politischen Anliegens dargestellt – von der ersten Idee über Anträge und Beratungen bis hin zur Umsetzung durch die Verwaltung. In diesem Zusammenhang wurde auch intensiv auf das Verfahren von Bürgeranträgen eingegangen. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen einbringen können und was im Anschluss damit geschieht. Dabei wurde deutlich: Beteiligung ist möglich, aber sie wird deutlich einfacher, wenn man die Abläufe kennt.
Ergänzend gab Frau Finkele aus der Verwaltung Einblicke in den Verlauf des Bürger:innengutachtens und erläuterte, wie die dort erarbeiteten Ergebnisse in die weiteren Prozesse eingebunden werden. Auch dieser Blick hinter die Kulissen hat deutlich gemacht, wie Beteiligungsformate konkret wirken können und welche Wege Ergebnisse in die politische Praxis nehmen.
Besonders positiv hervorgehoben werden kann die Offenheit des Gesprächs. Bürgermeisterin Julia Zupancic ging auf jede individuelle Frage ein und nahm sich Zeit für alle Anliegen. Ein Einblick, der viele beeindruckt hat, war die Information, dass sie tatsächlich die an sie gerichteten E-Mails liest und dafür sorgt, dass diese fachkundig beantwortet werden. Das zeigt, dass Bürgeranliegen wahrgenommen und ernst genommen werden.
Der Austausch war damit weit mehr als ein reiner Informationstermin – er bot einen lebendigen und direkten Einblick in die kommunale Praxis und machte deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung ist.
Für uns als Verein „Wir für Moers – Wir für uns“ bestätigt sich dadurch einmal mehr, wie entscheidend es ist, Wissen über politische Abläufe zugänglich zu machen und Menschen zu ermutigen, sich aktiv einzubringen. Denn Demokratie lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger informiert sind, Fragen stellen und sich beteiligen.
Wir bedanken uns herzlich bei Bürgermeisterin Julia Zupancic sowie bei Frau Finkele für die offenen Einblicke und den wertvollen Austausch. Ein weiterer Dank gilt Herrn Janczyk (Pressesprecher der Stadt Moers), der diese Veranstaltung mit begleitet hat.
Wir für Moers – Wir für uns.

Update vom 08.04.2026
Biodiversität in Moers – Bürgerideen erfolgreich eingebracht!
Im Anschluss an die öffentliche Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie am 24. März 2026 hat unser Verein „Wir für Moers – Wir für uns“ aktiv weitere Anregungen und Vorschläge gesammelt und bei der Stadtverwaltung eingereicht.
Unser Ansatz: Bürgerwissen sichtbar machen und konkret in die Stadtentwicklung einbringen.
Dazu haben wir das Thema bewusst über Gespräche und soziale Medien geöffnet, um möglichst viele Perspektiven aus der Stadtgesellschaft einzubeziehen. Die eingereichten Inhalte basieren somit auf einer Kombination aus
Bürgerideen und eigenen Beobachtungen vor Ort.
🌿 Ein zentrales Beispiel: Fläche Länglingsweg / Römerstraße
Besonders hervorzuheben ist eine rund 4.500 m² große, derzeit brachliegende Fläche am Länglingsweg / Römerstraße.
Diese Fläche wurde im Rahmen unserer Bürgerbeteiligung mehrfach konkret benannt und zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus:
- Lage als Übergangsbereich zwischen Siedlung und Landwirtschaft
- Funktion als Frischluftschneise und Verbundgrünfläche
- bereits vorhandene Arten wie Eulen, Turmfalken, Fledermäuse, Hasen und weitere Vogelarten
Gerade diese Kombination macht die Fläche zu einem besonders wertvollen Entwicklungsraum für Biodiversität.
Aus der Bürgerschaft wurden hierzu konkrete Ideen eingebracht, etwa:
- eine vollständige Aufforstung
oder - eine Kombination aus Blühwiese und Streuobstwiese
Diese Fläche steht exemplarisch für das große Potenzial, das in Moers vorhanden ist – wenn vorhandene Räume gezielt weiterentwickelt werden.
🌍 Weitere Schwerpunkte der eingereichten Vorschläge
Neben dieser konkreten Fläche wurden weitere wichtige Ansatzpunkte benannt:
- Aufwertung von Straßenrändern und Grünstreifen
- Nutzung von Friedhöfen als strukturreiche Lebensräume
- Entwicklung von Regenrückhaltebecken zu Feuchtbiotopen
- stärkere Vernetzung bestehender Grünflächen
- Einbindung von Schulen und privaten Gärten
Der zentrale Gedanke dabei:
👉
Moers hat viele Flächen – sie müssen besser vernetzt und ökologisch weiterentwickelt werden.
📩 Rückmeldung der Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung hat den Eingang unserer Vorschläge bestätigt und diese an die Planungsbeteiligten zur weiteren Berücksichtigung im Prozess weitergeleitet.
🤝 Gemeinsam für ein vielfältiges Moers
Für uns als Verein zeigt sich:
Bürgerbeteiligung funktioniert – und sie wird gehört.
Wir werden den Prozess weiterhin aktiv begleiten und laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich einzubringen. Jede Idee, jede Beobachtung und jeder Hinweis trägt dazu bei, Moers lebenswerter und artenreicher zu gestalten.
Wir für Moers – Wir für uns🌱
Moers, den 24.03.26
Biodiversitätsstrategie
Moers, 24.03.26
🌿 Moers braucht euch – Schwarmwissen für mehr Biodiversität! 🌿
Am 24. März 2026 haben neben den Fachbüros auch engagierte Bürgerinnen und Bürger in der Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie gezeigt:
Moers hat enormes Potenzial! 💚
Gemeinsam wurden Ideen entwickelt – vom Schutz wertvoller Naturflächen über die Vernetzung von Lebensräumen bis hin zu neuen Impulsen für mehr Artenvielfalt in unserer Stadt.
Im Fokus standen u. a.:
🌱 der
Moersbach als grünes Rückgrat
🌱 innerstädtische Biodiversitätskorridore
🌱 Potenzialflächen wie die Halde Kohlenhuck
🌱 konkrete Wünsche für ein „blau-grünes Band“ durch Moers
👉
Und jetzt seid ihr gefragt!
Auch nach der Konzeptwerkstatt können weiterhin
Anregungen, Hinweise und Ideen eingebracht werden. Genau hier kommt das
Schwarmwissen ins Spiel:
Euer Wissen über die Stadt, eure Beobachtungen, eure Ideen zählen!
📩 Wer sich einbringen möchte, kann sich an Frau Geistmann von der Stadt Moers (Freiraum- und Umweltplanung) wenden.
Die Kontaktdaten findet ihr unter:www.stadtnatur-moers.de
💬 Ob konkrete Flächen, neue Projekte oder Hinweise zu Artenvielfalt – jede Idee hilft, die Strategie weiterzuentwickeln.
✨
Hier könnt ihr aktiv mitgestalten:
Für mehr Natur, mehr Lebensqualität und ein liebenswertes Moers.
🤝 Wir für Moers – Wir für uns!
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