BETEILIGEN SIE SICH!


Demokratie lebt nicht von Zuschauern, sondern von Mitmachern. Deine Stimme, deine Ideen und dein Engagement können direkt etwas bewegen – vor Ort, in deiner Stadt, in deinem Alltag. Bürgerbeteiligung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu gestalten. Mach mit, bring dich ein und gestalte die Zukunft aktiv mit – denn echte Veränderung beginnt dort, wo Menschen ihre Stimme nutzen.

„Wir für Moers – Wir für uns e.V.“


Wir behandeln Moers wie unser eigenes Zuhause
und setzen uns gemeinsam für seine Zukunft ein.

Denn wer sich kümmert, gestaltet –
und wer gestaltet, verändert wirklich etwas.

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Die Ratssitzungen der Stadt Moers können online über das Ratsinformationssystem verfolgt werden. Dort werden Termine, Tagesordnungen sowie die zugehörigen Unterlagen veröffentlicht, sodass Bürgerinnen und Bürger sich im Voraus informieren können. Nach den Sitzungen stehen häufig auch Protokolle und Beschlüsse zur Verfügung. So wird die politische Arbeit transparent und nachvollziehbar.

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Besuch uns bei Facebook und bleib auf dem Laufenden über unseren Verein „Wir für Moers – Wir für uns“. Auf unserer Facebook-Seite informieren wir regelmäßig über aktuelle Themen, Projekte und Veranstaltungen. In unserer Facebook-Gruppe bieten wir zusätzlich die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung und zur gemeinsamen Organisation innerhalb der Vereinsgemeinschaft. So kannst du einfach mit uns in Kontakt bleiben und immer sehen, was sich bei uns bewegt.

Neuste Informationen

s. unten :-)

Die Ergebnisse des Bürger:innenrates: Präsentation im Stadtrat vom 13.05.2026


Im Rahmen des Tagesordnungspunktes 5 stellten drei ehemalige Teilnehmende des inzwischen abgeschlossenen Bürger:innenrates Moers die zentralen Empfehlungen aus dem Gutachten im Stadtrat vor. Präsentiert wurden die Ergebnisse eines viertägigen Beteiligungsprozesses, an dem insgesamt 48 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen hatten.



Die Ratsmitglieder würdigten dabei ausdrücklich das Engagement, den konstruktiven Austausch und die intensive Arbeit der Teilnehmenden.


Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den vorgeschlagenen Leitlinien für Bürgerbeteiligung. Diese sollen künftig einen verbindlichen Rahmen dafür schaffen, wann und wie Bürger bei wichtigen kommunalen Entscheidungen eingebunden werden. Ziel ist ein transparentes und nachvollziehbares Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.


Die Teilnehmenden, vertreten durch Frau Sabrina Raus, betonten insbesondere:

  • frühzeitige und transparente Information,
  • echte Mitgestaltung statt „Alibi-Beteiligung“,
  • verständliche Kommunikation,
  • die Einbindung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen,
  • sowie nachvollziehbare Begründungen, wenn keine Beteiligung vorgesehen ist.


Die Leitlinien sollen dabei gemeinsam mit Bürgern, Politik und Verwaltung entwickelt werden.

Als Vorbilder wurden unter anderem Köln, Potsdam, Heidelberg, Mannheim, Bonn und Wuppertal genannt.


Ein weiterer zentraler Vorschlag war die Einrichtung eines Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung - präsentiert von Frau Dr. Kathrin Kiel. Dieses soll als dauerhafte Anlaufstelle für Bürger dienen, Beteiligungsprozesse koordinieren und als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft fungieren. Vorgesehen ist eine enge Anbindung an die Fachstelle Demokratie der Stadt Moers.


Außerdem wurde die Idee eines Zukunftshaushalts, durch Herrn Steven Range vorgestellt.


Dabei sollen Bürger Projektideen für die Stadt einreichen können, die anschließend durch die Verwaltung geprüft werden. Über die umsetzbaren Vorschläge sollen dann Schülerinnen und Schüler abstimmen. Vorgeschlagen wurde ein Pilotprojekt mit zunächst zwei Schulen in Moers.


Ziel ist es, demokratische Beteiligung praktisch erfahrbar zu machen und Jugendliche frühzeitig einzubinden.


Der Verein „Wir für Moers – Wir für uns“, der aus dem Bürger:innenrat heraus entstanden ist, erklärte zudem, dieses Projekt aktiv begleiten und unterstützen zu wollen – insbesondere bei Beteiligung, Kommunikation und Organisation.


Darüber hinaus stellte sich der Verein als unabhängige Initiative für Beteiligung und demokratischen Dialog in Moers vor.


Ziel des Vereins ist es, Menschen stärker über kommunale Prozesse zu informieren, Beteiligung sichtbarer zu machen und Bürger zu motivieren, sich konstruktiv in das Stadtgeschehen einzubringen.


Die ehemaligen Teilnehmenden des Bürger:innenrates sowie der Verein boten Politik und Verwaltung außerdem an, ihre im Beteiligungsprozess erarbeiteten Erfahrungen und Kenntnisse künftig weiterhin ehrenamtlich einzubringen – beispielsweise als sogenannte „Mitmach-Coaches“ zur Begleitung zukünftiger Beteiligungsprozesse.


Dabei wurde deutlich gemacht, dass Beteiligung nicht ausschließlich innerhalb des Rathauses stattfinden darf. Ziel sei es vielmehr, Beteiligung stärker in die gesamte Stadtgesellschaft hineinzutragen und demokratische Mitgestaltung sichtbarer und zugänglicher zu machen.


Der Stadtrat reagierte insgesamt überwiegend positiv auf die vorgestellten Empfehlungen. Mehrere Fraktionen betonten, dass die Ergebnisse des Bürger:innenrates wertvolle Impulse für die zukünftige Beteiligungskultur in Moers liefern können.


Gleichzeitig wurde deutlich, dass die konkrete Umsetzung Zeit, politische Diskussionen und eine enge Abstimmung zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft erfordern wird.


Zum Schluss ist uns ein Hinweis besonders wichtig:


Der Verein "Wir für Moers – Wir für uns" arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Er wird nicht institutionell durch die Stadt Moers finanziert. Einzelne zukünftige Projekte können projektbezogen durch Förderprogramme oder Drittmittel unterstützt werden.

🏙️ Wir haben gefragt – Moers hat geantwortet                    

Moers, 09.05.2026

Was wir beim Städtebautag über die Zukunft der Innenstadt erfahren haben


Seit dem 26. April haben wir mit unserer Facebook‑Aktion „Wir haben gefragt – Moers hat geantwortet“ eine beeindruckende Resonanz erlebt. Rund zweihundert bis dreihundert Rückmeldungen, Kommentare und Reaktionen sind in kurzer Zeit zusammengekommen. Viele Menschen haben sehr konkrete Hinweise gegeben, wo es in der Innenstadt hakt, wo Barrieren bestehen und welche Stellen im Alltag besonders problematisch sind.


Da heute der Städtebautag stattfand, haben wir die Gelegenheit genutzt, eure Hinweise mitzunehmen und direkt vor Ort mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, der Stadtplanung, der Verkehrsplanung und dem Quartiersarchitekten zu sprechen. Unser Fokus lag dabei auf den Themen, die ihr uns am häufigsten genannt habt: Barrierefreiheit, Pflasterung, Aufenthaltsqualität und der Erhalt des Altstadtcharakters.


Barrieren, Stolperkanten und das richtige Pflaster

Besonders häufig wurden der Neumarkt und der Kastellplatz genannt. Viele Menschen berichteten von Stolperkanten, unebenen Flächen und Schwierigkeiten für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen. Vor Ort wurde uns bestätigt, dass die bisherige Pflasterung tatsächlich ein großes Problem darstellt. Die Fugen sind zu breit, das Material wäscht aus, und die Oberfläche ist insgesamt zu unruhig.


Das neue Pflaster, das bereits hinter „Braun“ zu sehen ist, wurde uns ausführlich erklärt. Es handelt sich um eine bewährte Pflasterart, die laut Verwaltung auch von den städtischen Beiräten — dem Beirat für ältere Menschen und dem Beirat für Menschen mit Behinderung — positiv bewertet wurde. Die Oberfläche ist deutlich glatter, die Fugen sind minimal, und das Material ist insgesamt barrierefreundlicher. Gleichzeitig bleibt der typische Altstadtcharakter erhalten, was auch ein Anliegen vieler Bürgerinnen und Bürger war.


Ein Artikel der NRZ vom 22. April 2024 bestätigt:

Die Pflasterart ist nicht neu, sondern bereits in anderen historischen Bereichen erfolgreich eingesetzt worden. Sie verbindet Funktionalität mit dem typischen Altstadt‑Charme.


Die Stadt plant, das neue Pflaster in der Mitte der Wege zu verlegen. In den Außenbereichen sollen die alten Steine wiederverwendet werden, allerdings mit verbessertem Fugenmaterial, das nicht so leicht ausgewaschen wird. Die rutschige rote Pflasterung, die viele von euch kritisiert haben, wird vollständig entfernt. Der Kastellplatz selbst wird nicht komplett neu gepflastert, aber die umliegenden Bereiche werden überarbeitet und um Barrieren reduziert.


Altstadtcharme erhalten – und trotzdem modernisieren

Ein weiterer Schwerpunkt des Städtebautags war der Erhalt des historischen Erscheinungsbildes. Der Quartiersarchitekt war vor Ort und bot Beratung zu Fragen an, die viele Eigentümer beschäftigen: Wie kann man energetisch sanieren, ohne den Stuck zu verlieren? Welche Möglichkeiten gibt es für Dachbegrünung? Wie lässt sich moderne Technik in historische Fassaden integrieren, ohne den Charakter zu zerstören?

Diese Gespräche zeigten, dass die Stadt nicht nur an der Oberfläche arbeitet, sondern auch die Gebäude selbst im Blick hat. Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich individuell beraten zu lassen.


Begrünung und Bäume: Mehr Grün, aber mit Planung

Die Stadt plant zusätzliche Bäume, allerdings mit einer wichtigen Neuerung: Damit sich der Boden später nicht hebt — wie es am Königlichen Hof passiert ist — werden große Baumgruben eingeplant, die das Wurzelwachstum kontrollieren. So soll langfristig ein stabiler und barrierefreier Boden gewährleistet werden.

Die Visualisierungen der Stadt zeigen eine deutlich grünere Innenstadt mit neuen Sitzgelegenheiten, Begegnungsräumen und barrierearmen Wegen. Insgesamt sollen 85 neue Bäume, 120 Sitzgelegenheiten und rund 27.700 m² Fläche neugestaltet werden — bei einem Gesamtbudget von etwa 20 Millionen Euro.


Warum dauert das alles so lange?

Viele Menschen fragen sich, warum die Sanierung der Innenstadt so viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Antwort ist klar: Unter der Erde liegt ein komplexes Netz aus Leitungen — Abwasser, Gas, Wasser, Strom, Kommunikation und Fernwärme. Damit nicht mehrfach dieselbe Stelle geöffnet werden muss, wird zuerst die gesamte Infrastruktur erneuert. Erst danach werden die Oberflächen gestaltet.

Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren, aufeinander abgestimmten Abschnitten,

sodass die Innenstadt auch während der Bauzeit weiter genutzt werden kann.


Bauabschnitt 1 (Q1 2027 – Q4 2028): Neustraße, Haagstraße West, Friedrichstraße

Bauabschnitt 2 (Q2 2029 – Q2 2031): Oberwallstraße Nord, Friedrichstraße,

Kurfürstenstraße, Pfefferstraße

Bauabschnitt 3 (Q2 2029 – Q4 2030): Kastell, Haagstraße Ost, Burgstraße,

Oberwallstraße Süd

Bauabschnitt 4 (Q3 2031 – Q1 2033): Neumarkt Süd, Klosterstraße, Altmarkt, Steinstraße



Die Visualisierungen zeigen, wie diese Bereiche künftig aussehen sollen: mehr Platz zum Verweilen, neue Begegnungsräume, grüne Inseln und barrierearme Wege — ein Ort für Jung und Alt.


Stadtplanung und Verkehrsplanung: Zwei verschiedene Bereiche

Einige der Hinweise aus der Facebook‑Community betreffen Themen wie Ampelschaltungen, Querungen, Zebrastreifen oder die Verkehrsführung. Diese Punkte fallen jedoch nicht in die Zuständigkeit der Stadtplanung, sondern in die Verkehrsplanung. Beide Bereiche arbeiten zusammen, haben aber unterschiedliche Aufgaben. Wir werden eure Hinweise entsprechend weitergeben und dort platzieren, wo sie hingehören.


Unser Fazit

Die Innenstadt von Moers steht vor einer umfassenden Erneuerung. Vieles wird sich verändern, manches wird lange dauern, aber vieles geht in eine Richtung, die wir positiv bewerten: barrierefreundlicher, nachhaltiger und gleichzeitig mit Respekt vor dem historischen Stadtbild.

Der Städtebautag war ein wirklich gutes Angebot der Stadt – offen, informativ und dialogorientiert. Wir sind froh, dort gewesen zu sein. Es war spürbar, dass Bürgerinnen und Bürger willkommen sind, Fragen zu stellen und sich einzubringen.

Wir bleiben für euch dran, sammeln Rückmeldungen, stellen Fragen und bringen eure Anliegen dorthin, wo sie gehört werden.


Wir für Moers - Wir für uns.

Einblick in die Kommunalpolitik: Austausch im Moerser Rathaus


Am Donnerstag, den 16. April 2026, hatten wir als Verein „Wir für Moers – Wir für uns“ gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des ehemaligen Bürger:innenrates Moers sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, an einem intensiven Austausch im Ratssaal teilzunehmen.


Bürgermeisterin Julia Zupancic nahm sich dabei außergewöhnlich viel Zeit für uns und gestaltete den Termin nicht als klassische Präsentation, sondern als offene Fortbildung im Dialog. In angenehmer Atmosphäre konnten wir alle Fragen stellen, die uns rund um die kommunale Politik in Moers beschäftigen – und erhielten darauf verständliche und ausführliche Antworten.


Im Mittelpunkt stand zunächst die grundlegende Frage, wie politische Entscheidungen auf kommunaler Ebene entstehen. Dabei wurde deutlich, dass der Stadtrat als gewähltes Hauptorgan der Stadt die zentrale Rolle einnimmt und die wichtigsten Entscheidungen vor Ort trifft. Gleichzeitig wurde aber auch anschaulich erklärt, dass viele Prozesse komplexer sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen. So wurde beispielsweise erläutert, dass bestimmte Zuständigkeiten nicht bei der Stadt selbst liegen, sondern auf Kreisebene entschieden werden – ein Aspekt, der vielen Teilnehmenden zuvor nicht bewusst war.


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Zusammenspiel von Rat, Verwaltung und Ausschüssen. Besonders interessant war hierbei die Information, dass der Rat selbst festlegt, wie viele Ausschüsse es gibt, wie groß diese sind und welche Aufgaben sie übernehmen. Die Ausschüsse dienen dazu, Themen fachlich vorzubereiten und den Rat in seiner Arbeit zu entlasten, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Sehr praxisnah wurde auch der Weg eines politischen Anliegens dargestellt – von der ersten Idee über Anträge und Beratungen bis hin zur Umsetzung durch die Verwaltung. In diesem Zusammenhang wurde auch intensiv auf das Verfahren von Bürgeranträgen eingegangen. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen einbringen können und was im Anschluss damit geschieht. Dabei wurde deutlich: Beteiligung ist möglich, aber sie wird deutlich einfacher, wenn man die Abläufe kennt.


Ergänzend gab Frau Finkele aus der Verwaltung Einblicke in den Verlauf des Bürger:innengutachtens und erläuterte, wie die dort erarbeiteten Ergebnisse in die weiteren Prozesse eingebunden werden. Auch dieser Blick hinter die Kulissen hat deutlich gemacht, wie Beteiligungsformate konkret wirken können und welche Wege Ergebnisse in die politische Praxis nehmen.


Besonders positiv hervorgehoben werden kann die Offenheit des Gesprächs. Bürgermeisterin Julia Zupancic ging auf jede individuelle Frage ein und nahm sich Zeit für alle Anliegen. Ein Einblick, der viele beeindruckt hat, war die Information, dass sie tatsächlich die an sie gerichteten E-Mails liest und dafür sorgt, dass diese fachkundig beantwortet werden. Das zeigt, dass Bürgeranliegen wahrgenommen und ernst genommen werden.


Der Austausch war damit weit mehr als ein reiner Informationstermin – er bot einen lebendigen und direkten Einblick in die kommunale Praxis und machte deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung ist.


Für uns als Verein „Wir für Moers – Wir für uns“ bestätigt sich dadurch einmal mehr, wie entscheidend es ist, Wissen über politische Abläufe zugänglich zu machen und Menschen zu ermutigen, sich aktiv einzubringen. Denn Demokratie lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger informiert sind, Fragen stellen und sich beteiligen.


Wir bedanken uns herzlich bei Bürgermeisterin Julia Zupancic sowie bei Frau Finkele für die offenen Einblicke und den wertvollen Austausch. Ein weiterer Dank gilt Herrn Janczyk (Pressesprecher der Stadt Moers), der diese Veranstaltung mit begleitet hat.

 

Wir für Moers – Wir für uns.

Update vom 08.04.2026


Biodiversität in Moers – Bürgerideen erfolgreich eingebracht!



Im Anschluss an die öffentliche Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie am 24. März 2026 hat unser Verein „Wir für Moers – Wir für uns“ aktiv weitere Anregungen und Vorschläge gesammelt und bei der Stadtverwaltung eingereicht.


Unser Ansatz: Bürgerwissen sichtbar machen und konkret in die Stadtentwicklung einbringen.


Dazu haben wir das Thema bewusst über Gespräche und soziale Medien geöffnet, um möglichst viele Perspektiven aus der Stadtgesellschaft einzubeziehen. Die eingereichten Inhalte basieren somit auf einer Kombination aus
Bürgerideen und eigenen Beobachtungen vor Ort.


🌿 Ein zentrales Beispiel: Fläche Länglingsweg / Römerstraße

Besonders hervorzuheben ist eine rund 4.500 m² große, derzeit brachliegende Fläche am Länglingsweg / Römerstraße.

Diese Fläche wurde im Rahmen unserer Bürgerbeteiligung mehrfach konkret benannt und zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus:

  • Lage als Übergangsbereich zwischen Siedlung und Landwirtschaft
  • Funktion als Frischluftschneise und Verbundgrünfläche
  • bereits vorhandene Arten wie Eulen, Turmfalken, Fledermäuse, Hasen und weitere Vogelarten


Gerade diese Kombination macht die Fläche zu einem besonders wertvollen Entwicklungsraum für Biodiversität.


Aus der Bürgerschaft wurden hierzu konkrete Ideen eingebracht, etwa:

  • eine vollständige Aufforstung
    oder
  • eine Kombination aus Blühwiese und Streuobstwiese

Diese Fläche steht exemplarisch für das große Potenzial, das in Moers vorhanden ist – wenn vorhandene Räume gezielt weiterentwickelt werden.


🌍 Weitere Schwerpunkte der eingereichten Vorschläge

Neben dieser konkreten Fläche wurden weitere wichtige Ansatzpunkte benannt:

  • Aufwertung von Straßenrändern und Grünstreifen
  • Nutzung von Friedhöfen als strukturreiche Lebensräume
  • Entwicklung von Regenrückhaltebecken zu Feuchtbiotopen
  • stärkere Vernetzung bestehender Grünflächen
  • Einbindung von Schulen und privaten Gärten


Der zentrale Gedanke dabei:
👉
Moers hat viele Flächen – sie müssen besser vernetzt und ökologisch weiterentwickelt werden.


📩 Rückmeldung der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung hat den Eingang unserer Vorschläge bestätigt und diese an die Planungsbeteiligten zur weiteren Berücksichtigung im Prozess weitergeleitet.


🤝 Gemeinsam für ein vielfältiges Moers


Für uns als Verein zeigt sich:
Bürgerbeteiligung funktioniert – und sie wird gehört.


Wir werden den Prozess weiterhin aktiv begleiten und laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich einzubringen. Jede Idee, jede Beobachtung und jeder Hinweis trägt dazu bei, Moers lebenswerter und artenreicher zu gestalten.


Wir für Moers – Wir für uns🌱

Moers, den 24.03.26

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Biodiversitätsstrategie

Moers, 24.03.26

🌿 Moers braucht euch – Schwarmwissen für mehr Biodiversität! 🌿

Am 24. März 2026 haben neben den Fachbüros auch engagierte Bürgerinnen und Bürger in der Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie gezeigt: Moers hat enormes Potenzial! 💚
Gemeinsam wurden Ideen entwickelt – vom Schutz wertvoller Naturflächen über die Vernetzung von Lebensräumen bis hin zu neuen Impulsen für mehr Artenvielfalt in unserer Stadt.

Im Fokus standen u. a.:
🌱 der
Moersbach als grünes Rückgrat
🌱 innerstädtische Biodiversitätskorridore
🌱 Potenzialflächen wie die Halde Kohlenhuck
🌱 konkrete Wünsche für ein „blau-grünes Band“ durch Moers

👉 Und jetzt seid ihr gefragt!
Auch nach der Konzeptwerkstatt können weiterhin
Anregungen, Hinweise und Ideen eingebracht werden. Genau hier kommt das Schwarmwissen ins Spiel:
Euer Wissen über die Stadt, eure Beobachtungen, eure Ideen zählen!

📩 Wer sich einbringen möchte, kann sich an Frau Geistmann von der Stadt Moers (Freiraum- und Umweltplanung) wenden.
Die Kontaktdaten findet ihr unter:
www.stadtnatur-moers.de

💬 Ob konkrete Flächen, neue Projekte oder Hinweise zu Artenvielfalt – jede Idee hilft, die Strategie weiterzuentwickeln.

Hier könnt ihr aktiv mitgestalten:
Für mehr Natur, mehr Lebensqualität und ein liebenswertes Moers.

🤝 Wir für Moers – Wir für uns!

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